Herwig FeichtingerHERWIG ONLINE

Notizen und Erfahrungen von Herwig Feichtinger rund um Technik und Amateurfunk

Blog-Archiv
2018 | 2017

Amateurfunk
Einige Selbstbau-Projekte
Multiband-KW-Drahtantennen
Portable VHF/UHF-Antennen
Erfahrungsbericht: TS-590S
Erfahrungsbericht: IC-703
Erfahrungsbericht: UV-3R

Ham radio (English)
Station info: DC1YB

Homebrew projects
Multiband SW wire antennas
Portable VHF/UHF antennas
Review: Kenwood TS-590S
Review: Icom IC-703
Review: Baofeng UV-3R

Weitere Informationen
Eine kleine Bildergalerie
Gigaset-Schnurlostelefone
Computer-Bücher
Site-Suche - Site Search
Kontakt, Impressum, Links

Blog

30.07.18 Unter Windows 10 nicht mehr ins BIOS
Die meisten PCs erlauben es beim Start, mit der Del- alias Entf-Taste in die BIOS-Konfiguration zu gelangen. Nach Installation von Windows 10 gelingt das gewöhlich nicht mehr, da bei dem standardmäßig aktiviertem UEFI-Fastboot die Tastatur erst nach dem Windows-Boot abgefragt wird. Man kann nun beim Start aber die Umschalttaste gedrückt halten und gelangt in ein Problembehandlungs-Menü. Nach dem Neustart darüber klappt auch der Weg ins BIOS. Alternativ gelangt man in dieses Menü auch über die Systemsteuerung unter Update und Sicherheit - Wiederherstellung - Erweiterter Start.

24.07.18 Google will HTTPS erzwingen
Google macht keinen Unterschied, ob es sich bei einer Web­seite um eine Bestell­seite mit persön­lichen Daten handelt, oder um eine ohne jegliche Eingabe­felder, oder gar um einen nur lokal erreich­baren internen Server: Bei einer HTTP-Verbindung ohne SSL/TLS (wie auf dieser Webseite) wird von der aktuellen Chrome-Version 68 jetzt "Nicht sicher" neben der Adress­zeile angezeigt. Das ist m.E. völlig übertrieben. Vielleicht will Google ja erreichen, dass Blogs nicht mehr unter einer privaten Domain, sondern (mit HTTPS) unter Googles Blogger.com veröffentlicht werden. Wenn ja, ist es (wieder mal) ein Fall für die Kartell­behörde.

22.07.18 Firefox und Chrome als SSD-Folterknechte
Wer einen Computer mit SSD-Laufwerk verwendet, ist sich gewöhnlich bewusst, dass solche Speicher­medien eine endliche Lebens­dauer haben, was die Anzahl der Schreib­vorgänge angeht. Umso ärger­licher ist es, dass die Browser Firefox und Chrome (andere habe ich nicht daraufhin untersucht) im Abstand weniger Sekunden regelmäßig die aktuellen Session-Daten auf den Datenträger schreiben, damit beim Neustart nach einem Programm­absturz wieder dieselben Seiten und Tabs geladen werden können. Leider kommen dadurch pro Tag leicht einige GByte Daten zustande. In Firefox gibt es unter about:config einen Parameter zur Steuerung:
browser.sessionstore.interval
Er gibt das Speicherungs-Intervall in Milli­sekunden an. Unter Windows ist der Standardwert 15000, also 15 s, unter Android 10000, also 10 s. Das Herauf­setzen auf 1800000 (für eine halbe Stunde Intervall) hat normaler­weise keine Nachteile, schont aber die SSD ganz wesentlich. Auf einem Rechner mit mehreren Windows-Benutzern muss man das für jeden Benutzer einzeln konfigurieren. - In Google Chrome scheint es eine Lösung dafür leider nicht zu geben; möglicherweise hilft aber (wie übrigens auch in Firefox) das Öffnen eines Inkognito-Browser­fensters.

19.07.18 Worttrennung mit dem Soft-Hyphen
Heutzu­tage werden mehr Web­seiten mit einem Mobil­gerät wie Smart­phone oder Tablet aufge­rufen als mit einem Desktop-PC. Wegen der meist schma­leren Bild­schirme ist ein sinn­voller Um­bruch langer Worte beson­ders wichtig. Mit dem Soft-Hyphen ­ bzw. #&173; lässt sich das in HTML gut bewerk­stelli­gen, und inzwi­schen unter­stützen alle nam­haften Browser diese Funktion. Interes­santer­weise wird ein so getrenn­tes Wort auch von der Google-Suche gefun­den, Google löscht das Trenn­zei­chen also aus dem Text heraus. Das­selbe gilt übri­gens auch für die in Perl reali­sierte Such­funk­tion die­ser Seite.

10.07.18 TLS und HTTP/2
In den letzten Monaten werden nicht nur immer mehr Web­sites mit TLS/HTTPS aus­geliefert, son­dern mehr und mehr Server benutzen HTTP/2. Das ist kein Zufall: Nach meinen bisherigen Erfah­rungen führt HTTPS über eine HTTP-1.1-Ver­bindung immer zu einer spür­baren Verlang­samung des Seiten­aufbaus, die erst mit HTTP/2 wieder halbwegs wett­gemacht werden kann. Mit anderen Worten: Wenn HTTPS, dann am besten auch gleich HTTP/2. Inwieweit HTTPS nötig ist, auch wenn gar keine per­sön­li­chen Daten einge­geben werden können, ist eine andere Frage.

08.07.18 HTML-Seite per Javascript neu laden
Meist wird das Verwen­den von location.reload() empfoh­len, um eine Web­seite per Javascript zu aktua­lisieren. Verschwie­gen wird aber dabei, dass damit nicht nur die HTML-Seite komplett neu geladen wird - selbst wenn sie gegen­über dem Cache unverändert ist -, sondern auch alle enthal­tenen Grafi­ken und sonstigen Be­stand­teile. Es passiert also das­selbe wie beim Refresh-Button des Brow­sers. Die Anweisung location.href = location.href tut dage­gen genau das, was auch pas­siert, wenn man per Browser-URL oder Link die­selbe Seite erneut besucht: Der Cache wird ver­wen­det, so­lange er noch gül­tig ist.

27.06.18 Kleinere PNG-Dateien
PNG-Dateien werden oft für Lesezeichen-Symbole (Favicon, Apple-Touch-Icon) verwendet. Wenn man eine JPG-Fotodatei per Gra­fik­pro­gramm direkt ins PNG-Format umwandelt, ist die Datei meist unnötig groß, da PNG im Gegensatz zu JPG nur verlustfreie Kom­pression kennt. Abhilfe schafft das vorherige Reduzieren der Farbtiefe (z.B. mit Photofiltre leicht möglich): Mit nur noch 64 Farbstufen ist das Ergebnis beispielsweise nicht mehr 30 KB, sondern nur noch 7 KB groß, ohne dass bei einem 128x128 großen Bild ein deut­licher Unterschied erkennbar ist. Wichtig ist, beim Reduzieren die Streuung abzuschalten.

21.06.18 Google Fonts als Datenschutz-Falle
Viele Webseiten-Betreiber benutzen Web-Schriftarten, die vom Google-Server heruntergeladen werden. Über den vom Browser gesandten Referrer sieht Google dadurch aber, wann von wem welche Seiten besucht wurden. Laut DSGVO wäre ein vorgeschaltetes Opt-In erforderlich, das fehlt aber meist. Generell hat das Einbinden fremder Inhalte - seien es Scripts, Fonts, Bilder oder sonstige - zur Folge, dass eine Website nicht datenschutzkonform ist, wenn dem Besucher keine Möglichkeit gegeben wird, das vorher abzulehnen.

08.06.18 DSGVO-Abmahnung?
Wer eine Abmahnung von einem Anwaltsbüro wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung erhält, sollte erst mal bei dem angeblichen Mandanten nachfragen, der den Auftrag dazu erteilte. Es häufen sich Fälle, in denen Rechtsanwälte ohne Mandat tätig wurden, und in denen somit ein Wettbewerbsverstoß unhaltbar ist - ein Fall für die Anwaltskammer. Zudem ist es nicht sinnvoll, die Abmahnung zu unterschreiben, denn dann hat ein späterer kleiner Verstoß eine noch höhere Forderung zur Folge.

> Ältere Beiträge