Herwig FeichtingerHERWIG ONLINE

Notizen und Erfahrungen von Herwig Feichtinger rund um Technik und Amateurfunk

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2018 | 2017

Amateurfunk
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14.10.18 HTTPS braucht mehr Energie
In einer Untersuchung von Pedro Miranda und Matti Siekkinen an der Aalto-Universität in Espoo (Finnland) kam heraus, dass das HTTPS-Protokoll mit TLS bei mobilen Endgeräten u.U. für einen deutlich höheren Energieverbrauch gegenüber HTTP und somit für eine schnellere Akku-Entladung verantwortlich ist, und zwar sowohl via WLAN als auch über mobile Datenverbindungen. Bei kleinen Datenmengen (bis 10 KByte) entfallen sogar 60 % und mehr des Gesamt-Energieverbrauchs auf die Ver- bzw. Entschlüsselung. Erst bei Transaktionen mit mehr als 500 KByte wird der TLS-Overhead vernachlässigbar. Mit anderen Worten: HTTPS ist im Vergleich zu HTTP umso ungünstiger, je besser eine Webseite für mobile Endgeräte optimiert wurde.

28.09.18 CMS: Schlechte Cache-Unterstützung
HTTP- und HTTPS-Server können mit Kopfzeilen wie Last-Modified, Expires und Max-Age dem Browser sagen, wie lange eine HTML-Seite oder eine Grafikdatei mindestens gültig ist - zum Beispiel eine Stunde, einen Tag oder sogar mehrere Wochen. Das macht Webseiten sehr flott, wenn man sie etwas später noch einmal besucht, da der Inhalt dann nicht neu geladen werden muss. Die heute sehr weit verbreiteten Content-Management-Systeme (CMS) wie Wordpress, Joomla, Typo 3 und so weiter, aber auch PHP-basierte Server unterstützen das allerdings sehr schlecht, denn der HTML-Inhalt einer von ihnen generierten Seite stammt oft aus unter­schiedlichen Datenquellen, so dass ein gemeinsames Erstellungs­datum gar nicht ermittelt werden kann. Auch deshalb ist das Web zum Teil so langsam, wie es eben ist.

21.09.18 Klickibunti statt Usability
Wer eine Webseite neu erstellt, möchte sie nach allen Regeln der Kunst attraktiv gestalten - mit Links zu Unterseiten, die sich zurückhaltend hinter einem Menü-Button verstecken, farbigem Text als Grafik, der für Suchmaschinen leider unauffindbar ist, und im Zwei-Sekunden-Takt durchlaufenden Bildern, die als "Fang mich doch"-Links agieren. Der spätere Besucher solcher Seiten will dagegen die von ihm gesuchten Informationen möglichst sofort und übersichtlich auf einen Blick vorfinden. Und schließlich der Web-Designer - wenn er dem Auftraggeber vorführt, was Besuchern nützt und er nach Usability-Grundsätzen vertreten kann, ist das meist nicht "klickibunti" genug. Deshalb sieht das Web zum großen Teil so aus, wie es eben aussieht.

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