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Blog von Herwig Feichtinger über Informations­technik

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18.08.21 Graue Balken beim Firefox-Start
Seit einigen Monaten zeigt der Firefox-Browser in Windows 10 bei jedem Start für ein, zwei Sekunden graue Balken an den Stellen, wo kurz danach die Lesezeichen und andere Symbolleisten erscheinen. Das soll den visuellen Eindruck beim Startvorgang verbessern. Nicht jeder findet das so toll, insbesondere bringt es bis zum Erscheinen von Seiteninhalten keinen Geschwindigkeits-Vorteil. Wer das abschalten will, muss mit about:config den Parameter
browser.startup.preXulSkeletonUI
auf false stellen.

19.06.21 Übertriebenes Stromsparen
Der Versuch von Herstellern, die Akku-Laufzeit von Mobilgeräten zu verlängern, kann dazu führen, dass sie nicht mehr so funktionieren, wie sie sollen. So werden bei praktisch allen aktuellen Samsung-Smartphones und Tablets Benachrichtungen über Kalender-Termine oder auch neue E-Mails (IMAP-Push) nicht sofort signalisiert, sondern erst mehrere Minuten später. Auch das Eintragen der Apps in die Ausnahmeliste in den Akku-Optimierungs-Einstellungen von Android hilft nicht. Zwar kann man via USB-Debugging mit
adb shell dumpsys deviceidle disable
den für das Problem verantwortlichen Doze-Modus vom PC abschalten, aber das hilft nur bis zum nächsten Reboot und ist für Endanwender kaum zumutbar. Der Akku-Mehrverbrauch im Standby ist immerhin kaum merklich.

25.05.21 Welche Bildschirmauflösung?
Für welches Bildschirmformat soll man Webseiten entwicken, damit sie auf mobilen Geräten übersichtlich darstellbar sind? Klar, sie sollten mit jeder Auflösung lesbar sein. Aber gewisse Mindestmaße und typische Auflösungen sollten für Bilder und Textfluss berücksichtigt werden. Die Statistik auf Statcounter zeigt allerdings, dass kein einziges Format mehr als 10 % Marktanteil besitzt. Immerhin: Mit einer Breite von 360 Pixeln kommen derzeit die meisten Geräte gut klar.

04.05.21 Technisch notwendige Cookies?
Auf immer mehr Webseiten erscheint beispielsweise beim Aufruf über eine Suchmaschine zu allererst ein Fenster, mit der man gebeten wird, dem Speichern von Cookies auf dem eigenen Rechner zuzustimmen. Damit soll primär Werbung basierend auf vorher besuchten Seiten eingeblendet werden (nur manchmal dienen Cookies als Session-ID einem seitenübergreifenden Log-in). Es ist eine bewusste Irreführung und ein Ärgernis, dabei meist nur zwischen "technisch notwendigen" und "allen" Cookies wählen zu können. Denn es gibt überhaupt keine technisch notwendigen Cookies! Jede Seite lässt sich vollständig auch ohne Cookies anzeigen, wie diese hier und zahllose andere beweisen.

02.05.21 Silbentrennung
In Firefox gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit, mit der CSS-Eigenschaft hyphens:auto eine automatische Silbentrennung zu veranlassen, um lange Wörter am Zeilenende zu trennen. Voraussetzung ist nur die richtige Deklaration der Sprache, z.B. <html lang="de-DE">. In Google Chrome und seinen Abkömmlingen wie Microsoft Edge, Opera oder Brave klappt das bisher leider nur auf Mobilgeräten; die Windows-Versionen verstehen zwar die CSS-Eigenschaft, aber trennen bisher nur englische Wörter. In Deutsch muss man notfalls mit dem bedingten Trennstrich &shy; manuell nachhelfen.

07.04.21 Firefox: Zurück mit Backspace
Gewohnheiten können tief sitzen, zum Beispiel die, im Web-Browser mit der Backspace-Taste zur vorherigen Seite zurückzukehren. Bei der aktuellen Firefox-Version funktioniert das allerdings nicht mehr. Das alte Verhalten kann man aber recht leicht wieder herstellen: about:config in der Adresszeile eingeben, backspace eintippen, und den Parameter browser.backspace_action auf 0 statt 2 stellen.

22.03.21 Font-Größenanpassung abschalten
Auf mobilen Geräten versuchen Browser oft, die Textgröße (font size)  innerhalb von Containern (z.B. in Tabellen) nach eigenem Gutdünken zu ändern. Dieses "font boosting" lässt sich glücklicherweise per Style Sheet (CSS) verhindern:
html { text-size-adjust: none }

21.03.21 Firefox: WebRTC macht Probleme
Irgendwie scheinen sich die Video-Konferenz-Lösung Jitsi Meet und die WebRTC-Implementation im Firefox-Browser auseinander­zuentwickeln. Jedenfalls muß man inzwischen sagen, dass Jitsi Meet mit Chromium und seinen Abkömmlingen Chrome, Edge, Opera oder Brave problemlos läuft, während es in Firefox immer wieder zu Bildausfällen kommt. Vielleicht hängt das Problem auch mit der jeweiligen Server-Auslastung zusammen.

23.02.21 Fritz!Fon C6 - gemischter Eindruck
Ein Helligkeitssensor, der die Display-Helligkeit nicht an die aktuellen Lichtverhältnisse anpasst, sondern überraschenderweise nur den Nachtmodus ein- und ausschaltet: Die Helligkeit muss man manuell einstellen. Und ein Nachtmodus, der nur im Standby-Modus wirkt, bei dem eigentlich das Display gewöhnlich ausgeschaltet ist. Immerhin kann man den Bewegungssensor abschalten, der ansonsten dafür sorgt, dass das Display dauernd am Akku saugt, wenn man das Telefon herumträgt. Praktisch ist, dass ein Näherungssensor die Display-Beleuchtung abschaltet, solange man es ans Ohr hält. Beim Telefonieren mit dem Fritz!Fon C6 von AVM gibt es keine Beanstandungen - und das ist natürlich am wichtigsten.

12.02.21 Zoom oder Jitsi Meet
Die derzeit wohl am häufigsten benutzten Videokonferenz-Lösungen sind offenbar Zoom und Jitsi Meet. Letzteres scheint funktional den Marktführer Zoom zu überholen, insbesondere, wenn man keine Software installieren möchte, sondern den Web-Client benutzt, z.B. Chrome oder Firefox. In Zoom wurde seit 2019 immer wieder versprochen, dass die Galerieansicht (mehrere Teilnehmer als Kacheln sichtbar) auch im Browser funktioniert, aber das tut sie bis heute nicht, man sieht jeweils nur den momentanen Sprecher.

28.01.21 Ist Linux massentauglich?
Wer erste Erfahrungen mit Linux sammeln will, kann das mit wenig finanziellem Risko z.B. mit einem Raspberry Pi tun. Was dabei sehr schnell auffällt: Die grafische Benutzeroberfläche ist Windows zwar nicht unähnlich, aber sie ist zum einen nicht vollständig übersetzt (etliche Menüpunkte sind englisch statt deutsch), zum anderen enthält sie bei weitem nicht alle Funktionen, und man muss die Kommandozeile bemühen. Den typischen Windows-Benutzer zu Linux zu bringen, wird so nicht gelingen. Immerhin ist es aber erstaunlich, welche Rechenleistung der winzige Raspberry Pi auf die Beine stellt.

18.01.21 Seltsamer URL-Parameter ?hc_location=ufi
Manchmal wird eine Webseite auf Google-Ergebnisseiten zweimal aufgeführt - einmal normal und einmal mit ?hc_location=ufi hinter der URL. Grund ist offenbar, dass auf irgendwelchen Facebook-Seiten Links mit diesem Parameter zur jeweiligen Seite existieren. Seltsam, dass Google dies nicht anhand des gleichen Inhalts als Duplikat erkennt.

08.01.21 Erschwerte Suche auf Webseiten
In letzter Zeit ist es Mode geworden, Textpassagen erst aufzuklappen, wenn man auf die Überschrift klickt oder tippt. Das macht eine Webseite auf den ersten Blick zwar übersichtlicher, weil sie dadurch erst mal viel kürzer wird, hat aber einen Haken: Es ist nicht möglich, mit Strg+F nach einem Stichwort auf der Seite zu suchen, insbesondere dann, wenn es keinen Button "Alles aufklappen" gibt.

04.01.21 CMS statt WYSIWYG
Immer mehr Websites werden inzwischen mit Content-Management-Systemen (CMS) wie Wordpress, Typo3, Drupal usw. erstellt - mit der Folge, dass sie nicht nur immer wieder für Sicherheitslücken anfällig sind, sondern auch für kleinste Inhalte ein riesiges Datenvolumen zum Nutzer transferieren. Oft werden große Javascript-Includes oder CSS-Dateien übertragen, von denen ein großer Teil der Funktionen überhaupt nicht benutzt wird. Web-Fonts werden heruntergeladen, obwohl clientseitig genügend hübsche Schriftarten installiert sind.

Und warum machen Leute das? Weil es immer schwieriger geworden ist, Software zum Erstellen statischer HTML-Seiten zu finden. Frontpage und Expression Web werden nicht mehr angeboten, Dreamweaver nicht mehr weiterentwickelt, andere WYSYWYG-Editoren (what you see is what you get) wie NVU oder Kompozer haben trotz vieler Fehler jahrelang kein Update mehr gesehen, und Quellcode-Editoren wie Phase 5 oder Notepad++ beherrschen nur Syntax-Highlighting, ohne dass man das Resultat als Webseite direkt sieht. Sie erfordern auch ein fundiertes Wissen in HTML, CSS und Javascript. Schade, dass wir nun wohl oder übel mit aufgeblähten Webseiten leben müssen.

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